Projektablauf


Durch die guten Vorplanungen konnten alle Projektmitglieder gut und unabhängig von anderen mit ihren Aufgaben beginnen. Leichte Startschwierigkeiten zeigten sich beim Umgang mit den CVS-Server, die aber schnell durch die gute Zusammenarbeit geklärt werden konnten. Durch den Austausch von Email-Adressen, Handynummer und Festnetznummer waren alle Teammitglieder gut zu erreichen.

Unser Nullpunkt

Nachdem weitere Pläne beschafft wurden waren, wurden diese durch neue 2D-Zeichnungen zusammen geführt. Um wieder eine gute Kommunikation zwischen den einzelnen Bearbeitern des Projektes zu gewährleisten wurde ein absoluter Nullpunkt am Gebäude festgelegt, der in alle Dateien und Grundrisse übernommen wurde. Außerdem wurde ein gemeinsames Achsraster festgelegt.

In regelmäßigen Abständen wurden dann Besprechungen festgelegt, die durch Protokollführerin Uta Poppe dokumentiert wurden, um auch nichtanwesende Projektmitglieder immer auf dem neuesten Stand zu halten und alles Festgelegte schriftlich festzuhalten. Protokolle

Zeitplan

Als zeitliches Fenster wurde anfangs die Fertigstellung des Projektes auf Mitte März festgelegt. Diese Festlegung konnte leider nicht eingehalten werden, was aber auch schon zu Beginn des Projektes schnell klar wurde. Durch anhaltende Bauarbeiten vor Ort waren große Flächen des Gebäudes verhangen, so dass es unmöglich war Informationen über die betroffenen Stellen zu erhalten. Auch die erhaltenen Pläne konnten hier nicht weiterhelfen, da diese nur Grundrisse zeigten, aber leider keine Ansichten. So lag das Projekt oft still und wir mussten warten bis verhangene Stellen wieder sichtbar wurden. Dieses wurde Professor Norbert Witt mitgeteilt, so dass sich das Zeitfenster um einiges verlängerte.

[Bild] Verhangene Finkenau

Im Januar war das Gebäude dann vom Rohbau her fertig. Peggy Makus und Marco Scheel konnten mit der Dachkonstruktion beginnen. Uta Poppe und David Spychala setzten erste Fenster ein, Christiane Mußmann und Denise Schaar bearbeiteten Balkone und den Haupteingang und Markus Weser begann mit den Außenanlagen. Während der im Februar anliegenden Semesterferien wurde das Projekt vom Grundgerüst her fertiggestellt.

Schwierigkeiten

Erste hartnäckige Probleme entstanden dann erst bei der späteren Bearbeitung als alle Dateien und Bauabschnitte zusammen geführt wurden. Hier kam das Projektteam schnell an die Grenzen des eingesetzten Programms POV-Ray.

Vor allem die immer länger werdenden Renderzeiten behinderten den reibungslosen Arbeitsablauf. Schuld war die detailgetreue Darstellung des Eingangsbereiches und die vielen Glasflächen in den Fenstern. Abgesehen davon, dass POV-Ray bei weitem nicht mit gängigen Architekturprogrammen mithalten kann, was den komfortablen Umgang mit Architekturbauteilen angeht, gelangt das Programm auch schnell an seine Grenzen was den Umgang mit großen Mengen von Spiegelungen und Transparenz betrifft. Das Einsetzen vieler unterschiedlicher und auch selbsterstellter Texturen wird vom Programm unterstützt, verlangsamt aber auch die Renderzeiten um ein Vielfaches.

So wurde dem Projektteam schnell klar, dass es am Ende nur auf eine Konstruktion der eigentlichen Finkenau, nicht aber auf die Gebäude in der Umgebung und die Umgebung selbst hinausläuft. Innenansichten des Gebäudes wären Grund genug, ein neues Projekt zu beginnen. Die Erstellung eines kurzen Filmes mit Rundflug um die Finkenau ist noch ungewiss, da die Renderzeiten selbst bei 12 Bildern/Sekunde aufwendig zu realisieren wre.

Dafür entschloss sich das Team für die Erstellung dieser Internetseite, die es auch anderen Studenten möglich machen soll sich über den neuen Standort des Studienganges Medientechnik in Hamburg zu informieren. Für die Renderarbeit einiger schöner Perspektiven des Gebäudes wurde Markus Weser eingesetzt, der sich im gleichen Zuge mit Farben, Texturen und Bildausschnitten auseinander setzte. Internetseitenerstellung übernahmen David Spychala und Marco Scheel. Die Dokumentation und die schriftliche Umsetzung der Internetseite übernahm Christiane Mußmann.